Ich habe GamePlaytoo auf einem iPad M2 (11 Zoll) mit iPadOS 26.2 getestet. Der neue PlayStation-2-Emulator für iOS ist noch sehr jung, hat wenige Features und wirkt aktuell eher wie ein technischer Preview als wie ein Alltags-Emulator.
Test-Setup und Spieleliste
Getestet habe ich folgende Spiele, jeweils mit Fokus auf Start, Stabilität, Performance und Audio:
- Digimon Data Squad: Es passiert nichts. Ich habe es drei Mal gestartet und einmal 8 Minuten gewartet.
- GTA San Andreas: Es kommt nur das Intro, danach stürzt es ab.
- Lara Croft: Läuft, aber extrem buggy.
- Tony Hawk’s Underground 2: Nur etwa ein Drittel des Bildschirms ist spielbar.
- Final Fantasy X: Wirkt spielbar. Ich habe keinen Kampf gestartet, die Overworld ist spielbar.
- Battle Engine Aquila: Wenig FPS, unspielbar.
- Futurama: Vielleicht 10 FPS, unspielbar.
- Dragon Quest: The Journey of the Cursed King: Intro ruckelt bei ca. 10 FPS, bis zum ersten Kampf spielbar, dann friert es ein. Unspielbar.
- Need for Speed: Most Wanted: Gefühlt 5 FPS, unspielbar.
- Def Jam: Fight for NY: Hängt sich nach dem Menü auf.
Audio und ein auffälliges Problem
Beim Ton war das Bild ähnlich: Manchmal gibt es gar keinen Ton, meistens ist der Ton glitchy. Zusätzlich endet die Option “Dynamic Memory” bei mir in einer Endlosschleife beim Laden.
Grafik
Was soll ich sagen? Need for Speed sieht, wie die meisten Spiele, pixelig aus.

Bei Tony Hawk haben wir sowieso nur noch ein Drittel des Screens.

Fazit
Trotz der ernüchternden Ergebnisse fand ich den Test spannend, weil er zeigt, wo GamePlaytoo gerade steht: technisch beeindruckend, aber noch nicht reif für einen stabilen Spiele-Alltag. Ich gehe davon aus, dass die Performance und Kompatibilität mit der Zeit deutlich besser werden. Ich war vor allem neugierig, wie sich diese Games heute schon schlagen.