Deep Research in ChatGPT wurde spürbar verfeinert: bessere Quellensteuerung, ein klarer Report-Viewer und mehr Kontrolle über den Ablauf. Hier geht es darum, was diese Änderungen im Alltag wirklich erleichtern.
Deep Research in ChatGPT – was sich geändert hat
Die zentrale Idee bleibt: Du startest eine Recherche, bekommst einen Plan, kannst ihn vorab anpassen und erhältst am Ende einen strukturierten Report mit Quellen. Neu ist, dass die Steuerung deutlich greifbarer wirkt. Du kannst die Recherche gezielt auf bestimmte Websites lenken oder verbundene Apps als Quellen einbeziehen. Außerdem lässt sich der Ablauf während der Recherche nachjustieren, wenn du merkst, dass der Fokus zu breit oder zu eng ist.
Auch die Ausgabe ist klarer geworden. Der fertige Report öffnet in einer eigenen Vollbildansicht mit Inhaltsverzeichnis und einer Quellenliste, damit du schneller navigierst und prüfst. Für die Weiterverwendung gibt es Exportmöglichkeiten in gängigen Formaten.
Praxis: weniger Suchen, mehr Nachvollziehen
Im Alltag hilft die neue Quellensteuerung vor allem dort, wo Vertrauen zählt. Wenn du für ein Team arbeitest, kannst du die Recherche auf definierte Quellen beschränken, statt später mühsam zu filtern. Bei internen Themen wird es interessant, wenn verbundene Apps wie Dokumentenspeicher zulässig sind. So entsteht ein Report, der nicht nur schneller ist, sondern auch sauberer nachvollziehbar.
Die Vollbildansicht klingt nach Komfort, ist aber praktisch ein Qualitätswerkzeug. Wer längere Recherchen liest, will schnell zu einem Abschnitt springen oder einzelne Quellen nachschlagen. Genau das wird jetzt einfacher, ohne den Bericht erst in ein externes Tool zu kopieren.
Wann sich Deep Research lohnt
Deep Research ist nicht für jede Frage gedacht. Wenn du nur eine Zahl oder einen schnellen Fakt brauchst, ist eine kurze Suche schneller. Für Themen mit vielen Quellen und widersprüchlichen Aussagen lohnt sich der strukturierte Ablauf, weil er die Recherche nachvollziehbar macht.
Hinweis: Die Verfügbarkeit hängt vom Plan und von der Region ab. In Teams bleiben bestehende Zugriffskontrollen für Deep Research erhalten.
Fazit
Die Aktualisierung ist kein radikaler Umbau, aber ein klares Signal in Richtung Alltagstauglichkeit. Wer Deep Research bereits nutzt, bekommt mehr Kontrolle und weniger Reibung. Wer es bisher gemieden hat, findet jetzt einen besseren Einstieg in eine geführte, prüfbare Recherche.
Quellen: