GTA 6 Gameplay: Was die 26 Minuten über Vice City verraten

GTA 6 zeigt erstmals 26 Minuten Gameplay: Das verrät Rockstar über Vice City, Lucia, Jason, Missionen, Polizei, Release und Plattformen

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GTA 6 Gameplay: Was die 26 Minuten über Vice City verraten

Rockstar zeigt GTA 6 erstmals ausführlich in Bewegung. Die 26 Minuten verraten nicht nur mehr über Lucia und Jason, sondern auch über Missionen, Polizei, Aktivitäten und die technische Richtung von Vice City.

GTA 6 Gameplay: Das Wichtigste in 26 Minuten

Nach Jahren mit Trailern, Screenshots, Leaks und Spekulationen gibt es erstmals einen längeren Eindruck davon, wie sich Grand Theft Auto VI tatsächlich zusammensetzt.

Rockstar veröffentlichte Ende August einen rund 26 Minuten langen “Extended Look”. Das Material wurde auf einer PlayStation 5 aufgenommen und zeigt deutlich mehr als die bisherigen Trailer.

Die wichtigsten Eckdaten:

  • GTA 6 erscheint am 19. November 2026.
  • Bestätigt sind PlayStation 5 und Xbox Series X und S.
  • Einen offiziellen Termin für eine PC-Version gibt es noch nicht.
  • Lucia Caminos und Jason Duval sind die beiden Hauptfiguren.
  • Zwischen beiden Charakteren kann gewechselt werden.
  • Gezeigt werden Schießereien, Verfolgungsjagden und unterschiedliche Missionstypen.
  • Die Polizei berücksichtigt offenbar stärker das Aussehen, verwendete Fahrzeuge und andere Informationen.
  • Neben der Story gibt es zahlreiche Aktivitäten in Vice City und Leonida.
  • Das gezeigte Material stammt von der PS5-Version.

Für Gaming ist GTA 6 schon wegen seiner Größe interessant. Spannender als die reine Grafik ist für mich aber, wie Rockstar bekannte Systeme aus GTA 5 und Red Dead Redemption 2 weiterentwickelt.

Lucia und Jason stehen im Zentrum von GTA 6

Dass GTA 6 zwei spielbare Hauptfiguren besitzt, ist bereits länger bekannt. Die neuen Szenen zeigen erstmals genauer, wie stark Lucia und Jason auch spielerisch miteinander verbunden sind.

In verschiedenen Missionen übernehmen die beiden unterschiedliche Aufgaben. Während eine Figur direkt in eine Konfrontation verwickelt ist, kann die andere an einem anderen Ort tätig sein. In anderen Szenen arbeiten beide unmittelbar zusammen.

Der Charakterwechsel erinnert grundsätzlich an GTA 5. Dort konnte zwischen Michael, Franklin und Trevor gewechselt werden. GTA 6 scheint dieses Prinzip stärker in die einzelnen Missionen einzubauen.

Außerhalb bestimmter Missionsabschnitte soll der Wechsel ebenfalls möglich sein.

Das ist keine revolutionäre Mechanik. Für das Missionsdesign könnte sie trotzdem wichtig werden. Rockstar kann Situationen aus unterschiedlichen Perspektiven erzählen, ohne dafür ständig neue Figuren oder vollständig voneinander getrennte Handlungsstränge zu benötigen.

Die Missionen wirken flexibler als in GTA 5

Zu sehen sind unter anderem Überfälle, Personenschutz, Verfolgungsjagden und Schusswechsel in Gebäuden.

Gerade GTA 5 wurde trotz seiner offenen Welt häufig dafür kritisiert, Missionen sehr eng vorzugeben. Wer einen vorgesehenen Weg verließ oder eine Aufgabe anders lösen wollte, landete schnell beim bekannten “Mission Failed”.

Bei GTA 6 gibt es zumindest Hinweise darauf, dass Rockstar an dieser Stelle mehr Spielraum ermöglichen könnte.

Einzelne Szenen zeigen unterschiedliche Wege durch Situationen und verschiedene Rollen für Jason und Lucia. Wie frei das Missionsdesign im fertigen Spiel tatsächlich wird, lässt sich aus einem bewusst zusammengeschnittenen Präsentationsvideo allerdings noch nicht zuverlässig beurteilen.

Interessant ist deshalb weniger eine einzelne Mechanik als die Kombination verschiedener Systeme.

GTA 6 wirkt bislang wie eine Weiterentwicklung der Formel aus GTA 5 und Red Dead Redemption 2 und nicht wie ein kompletter Neustart.

Das Polizei-System könnte deutlich interessanter werden

Eine der auffälligsten Änderungen betrifft die Polizei.

In früheren GTA-Spielen funktionierte die Fahndung relativ abstrakt. Sterne erschienen auf dem Bildschirm, Polizeieinheiten suchten die Umgebung ab und nach ausreichend langer Flucht verschwand die Fahndungsstufe wieder.

GTA 6 scheint mehr Informationen einzubeziehen.

Die Polizei kann offenbar unter anderem berücksichtigen:

  • wie eine gesuchte Person aussieht
  • welche Kleidung sie trägt
  • welches Fahrzeug verwendet wurde
  • wo die Figur zuletzt gesehen wurde

Dadurch könnten Fluchten stärker von den eigenen Entscheidungen abhängen.

Ein gestohlenes Auto einfach einige Straßen weiter stehenzulassen könnte damit wichtiger werden als bisher. Auch ein Wechsel der Kleidung oder des Fahrzeugs könnte eine konkrete spielerische Funktion erhalten.

Das erinnert an Systeme aus Red Dead Redemption 2, bei denen Straftaten, Zeugen und Identifikation stärker miteinander verbunden waren.

Wie tief Rockstar diese Mechaniken tatsächlich integriert, muss sich im fertigen Spiel zeigen. Die gezeigten Szenen deuten aber darauf hin, dass die Polizei nicht nur aggressiver, sondern vor allem systemischer reagieren soll.

Vice City soll mehr als eine große Karte sein

GTA 6 spielt im fiktiven US-Bundesstaat Leonida. Dessen bekanntester Ort ist Vice City, Rockstars Interpretation von Miami.

Eine große Karte allein wäre 2026 allerdings kaum noch beeindruckend. Open-World-Spiele sind seit Jahren voller Quadratkilometer, Symbole und Nebenaufgaben.

Rockstar setzt deshalb sichtbar auf Dichte.

Im Gameplay sind zahlreiche Aktivitäten zu sehen. Dazu gehören unter anderem:

  • Autorennen
  • Basketball
  • Schwimmen und Tauchen
  • Jetskis und Boote
  • Schießstände
  • Workouts
  • weitere Freizeitaktivitäten

Solche Systeme sind für GTA nicht neu. Entscheidend wird sein, wie stark sie mit der eigentlichen Spielwelt verbunden sind.

GTA 5 bot ebenfalls Golf, Tennis, Rennen und zahlreiche kleinere Beschäftigungen. Red Dead Redemption 2 ging einen Schritt weiter und nutzte viele scheinbar nebensächliche Systeme, um die Welt glaubwürdiger wirken zu lassen.

GTA 6 scheint eher diesem Ansatz zu folgen.

Die Grafik ist beeindruckend, aber nicht das Interessanteste

Natürlich fällt zuerst die technische Präsentation auf.

Innenräume enthalten deutlich mehr Details als in GTA 5. Gesichter und Körper bewegen sich natürlicher, Animationen greifen flüssiger ineinander und die Menge an Objekten in einzelnen Szenen ist hoch.

Bemerkenswert ist dabei vor allem, dass Rockstar das gezeigte Material als PS5-Aufnahmen ausweist.

Es handelt sich also nicht einfach um einen vorgerenderten Film, der keinerlei Rückschlüsse auf das eigentliche Spiel erlaubt.

Trotzdem sollte man auch dieses Material nicht mit einem normalen Gameplay-Test verwechseln. Rockstar kontrolliert genau, welche Szenen gezeigt werden. Ein 26 Minuten langes Marketingvideo sagt wenig darüber aus, wie stabil GTA 6 in komplexen Situationen läuft oder wie die Bildrate im normalen Spielbetrieb aussieht.

Aus technischer Sicht wird deshalb besonders interessant, wie Rockstar diese Detaildichte auf der inzwischen mehrere Jahre alten Konsolenhardware umsetzt.

Das dürfte auch für Leser interessant sein, die sich generell für computer-stuff und die technischen Grenzen aktueller Konsolen interessieren.

Schießereien erinnern stärker an Red Dead Redemption 2

Auch beim Gunplay scheint Rockstar einige Entwicklungen aus Red Dead Redemption 2 zu übernehmen.

Figuren reagieren sichtbar auf Treffer, Bewegungen besitzen mehr Gewicht und die Animationen während Schusswechseln wirken weniger statisch als in GTA 5.

Das mag zunächst nach einer kleinen Änderung klingen. In einem Spiel, dessen zentrale Mechaniken seit Jahrzehnten aus Fahren, Schießen und Erkunden bestehen, haben solche Details aber großen Einfluss darauf, wie modern sich das Spiel anfühlt.

GTA 5 erschien ursprünglich 2013 für PlayStation 3 und Xbox 360. Viele seiner grundlegenden Animationen und Interaktionsmuster stammen entsprechend aus einer völlig anderen Konsolengeneration.

Genau hier muss GTA 6 den größten Sprung schaffen.

Social Media wird Teil der Spielwelt

Auch soziale Netzwerke spielen sichtbar eine größere Rolle.

Schon die bisherigen Trailer zeigten immer wieder vertikale Videos, Livestreams und fiktive Plattformen. Die neue Präsentation bestätigt diesen Ansatz erneut.

Rockstar nutzt Social Media dabei offenbar nicht nur als Interface, sondern auch als Mittel, um die Gesellschaft von Leonida darzustellen.

Das passt gut zur Geschichte der Serie.

GTA war schon immer eine Satire auf Medien, Werbung, Konsum und amerikanische Popkultur. In GTA 5 spielten Fernsehen, Radio und das fiktive soziale Netzwerk Lifeinvader eine wichtige Rolle.

Seit 2013 hat sich die Medienlandschaft allerdings massiv verändert.

TikTok, Influencer, Livestreaming, algorithmische Feeds und die permanente Smartphone-Kamera prägen heute den Alltag. Für eine moderne GTA-Welt wäre es entsprechend ungewöhnlich, wenn soziale Plattformen nur eine Nebenrolle spielen würden.

Wie weit Rockstar dieses System spielerisch nutzt, ist bislang offen.

GTA 6 Release: PS5 und Xbox am 19. November 2026

Der Veröffentlichungstermin für GTA 6 ist derzeit der 19. November 2026.

Zum Start nennt Rockstar zwei Plattformen:

  • PlayStation 5
  • Xbox Series X und Xbox Series S

Damit überspringt GTA 6 die vorherige Konsolengeneration vollständig.

Das ist wenig überraschend. Schon die gezeigte Menge an Figuren, Innenräumen, Animationen und Umgebungsdetails dürfte ältere Hardware vor erhebliche Probleme stellen.

Interessanter ist deshalb die Frage nach dem PC.

Wann kommt GTA 6 für PC?

Einen offiziellen Veröffentlichungstermin für eine PC-Version gibt es derzeit nicht.

Rockstar und Take-Two nennen für den Start von GTA 6 ausschließlich PlayStation 5 und Xbox Series X und S.

Eine spätere PC-Version wäre angesichts der Geschichte des Studios naheliegend. GTA 5 und Red Dead Redemption 2 erschienen ebenfalls zuerst auf Konsolen und später für Windows.

Das ist allerdings keine Bestätigung für GTA 6.

Solange Rockstar keinen PC-Termin nennt, sollte deshalb auch kein konkretes Datum als gegeben betrachtet werden.

Netflix als Teil der GTA-6-Marketingstrategie

Ungewöhnlich war auch die Veröffentlichung des Extended Look.

Rockstar zeigte die Präsentation zunächst in Zusammenarbeit mit Netflix. Später wurde das Material auch über YouTube und die eigene GTA-6-Seite verfügbar gemacht.

Damit behandelte Rockstar die Gameplay-Präsentation beinahe wie die Premiere einer Serie oder eines Films.

Das passt zur Position, die GTA inzwischen im Unterhaltungsmarkt einnimmt. Ein neues Grand Theft Auto konkurriert bei Aufmerksamkeit nicht mehr nur mit anderen Videospielen.

Rockstar kann eine einzelne Präsentation inzwischen als eigenes Medienereignis inszenieren.

Nach mehreren Leaks rund um GTA 6 ist diese kontrollierte Veröffentlichung gleichzeitig ein Versuch, die öffentliche Diskussion wieder stärker mit offiziellem Material zu bestimmen.

Warum die 26 Minuten wichtiger sind als ein weiterer Trailer

Nach mehreren spektakulären Trailern musste Rockstar inzwischen eine andere Frage beantworten: Wie sieht GTA 6 aus, wenn tatsächlich gespielt wird?

Die Antwort ist noch nicht vollständig.

Auch der Extended Look bleibt eine kuratierte Präsentation. Wir wissen weiterhin wenig über Performance, langfristige Missionsstruktur und darüber, wie viele der angedeuteten Systeme tatsächlich regelmäßig eine Rolle spielen.

Trotzdem vermitteln die 26 Minuten erstmals ein deutlich klareres Bild.

GTA 6 versucht offenbar nicht, Grand Theft Auto neu zu erfinden. Rockstar nimmt bekannte Elemente aus GTA 5, kombiniert sie mit detaillierteren Systemen aus Red Dead Redemption 2 und setzt sie in eine wesentlich dichter wirkende Version von Vice City.

Gerade das könnte die vernünftigste Richtung sein.

Nach 13 Jahren muss GTA 6 nicht beweisen, dass Rockstar eine völlig neue Art von Open-World-Spiel entwickeln kann. Das Spiel muss zeigen, dass sich seine etablierten Mechaniken auch 2026 noch modern anfühlen.

Die ersten längeren Gameplay-Szenen sprechen zumindest dafür, dass Rockstar genau an diesen Details gearbeitet hat.

FAQ

Wann erscheint GTA 6?

GTA 6 soll am 19. November 2026 für PlayStation 5 und Xbox Series X und S erscheinen.

Kommt GTA 6 auch für den PC?

Rockstar hat bisher keinen Veröffentlichungstermin für eine PC-Version von GTA 6 angekündigt. Offiziell bestätigt sind zum Start nur PlayStation 5 und Xbox Series X und S.

Was zeigt das neue GTA 6 Gameplay?

Die rund 26 Minuten zeigen unter anderem Lucia und Jason, Schießereien, Verfolgungsjagden, Charakterwechsel, verschiedene Missionen, Freizeitaktivitäten und neue Details zum Polizei-System und zur offenen Spielwelt.

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