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iPad mini 8: OLED mit 120 Hz? Was bisher bekannt ist

Apple testet für das iPad mini 8 offenbar OLED-Displays mit 60 und 120 Hz. Was ProMotion bringen würde und welche Neuerungen noch erwartet werden

Dieser Artikel hat eine Lesedauer von 7 Minuten.

iPad mini 8: OLED mit 120 Hz? Was bisher bekannt ist

Das nächste iPad mini könnte erstmals OLED und 120 Hz erhalten. Apple testet offenbar unterschiedliche Displays, doch ProMotion ist noch nicht sicher. Was bisher über das iPad mini 8 bekannt ist.

iPad mini 8 – Apple testet OLED mit 60 und 120 Hz

Apple könnte dem nächsten iPad mini eine deutlich größere Display-Überarbeitung spendieren als zunächst erwartet. Neben dem bereits länger diskutierten Wechsel von LCD zu OLED soll der Konzern auch eine Variante mit 120 Hz Bildwiederholrate testen.

Das berichtet ComputerBase unter Berufung auf Bloomberg-Journalist Mark Gurman. Dieser erklärte in seinem Power-On-Podcast, dass er sowohl von iPad-mini-Prototypen mit 120 Hz als auch von Geräten mit weiterhin 60 Hz gehört habe.

Welche Displayvariante Apple letztlich einsetzen wird, sei derzeit offen. Auch MacRumors berichtet über die unterschiedlichen Testgeräte.

Damit bleibt eine wichtige Frage unbeantwortet: Erhält das iPad mini 8 erstmals Apples ProMotion-Technologie, oder bleibt die höhere Bildwiederholrate innerhalb der iPad-Familie weiterhin den Pro-Modellen vorbehalten?

OLED und ProMotion – zwei unterschiedliche Verbesserungen

Bei den Gerüchten rund um das nächste iPad mini werden OLED und 120 Hz häufig gemeinsam genannt. Technisch handelt es sich jedoch um zwei voneinander unabhängige Eigenschaften.

OLED beschreibt zunächst die Displaytechnologie. Anders als bei einem klassischen LCD benötigt ein OLED-Panel keine separate Hintergrundbeleuchtung. Jeder Bildpunkt erzeugt sein eigenes Licht und kann vollständig abgeschaltet werden.

Dadurch ergeben sich mehrere Vorteile:

  • Höherer Kontrast: Schwarze Bildbereiche erscheinen tatsächlich schwarz.
  • Bessere Darstellung dunkler Inhalte: Gerade Filme und Spiele können von der pixelgenauen Helligkeitssteuerung profitieren.
  • Potenzielle Energieeinsparungen: Bei dunklen Bildinhalten kann OLED weniger Strom benötigen. Der tatsächliche Verbrauch hängt allerdings von Helligkeit und Nutzung ab.

Die Bildwiederholrate beschreibt dagegen, wie häufig das Display seinen Inhalt pro Sekunde aktualisiert.

Ein Bildschirm mit 60 Hz kann das Bild 60-mal pro Sekunde aktualisieren. Bei 120 Hz verdoppelt sich diese Frequenz.

Das macht sich insbesondere beim Scrollen, bei Animationen und in Spielen bemerkbar. Bewegungen können flüssiger erscheinen, während die Reaktionszeit zwischen zwei Bildaktualisierungen sinkt.

Apples ProMotion-Technologie kombiniert hohe Bildwiederholraten mit einer adaptiven Anpassung. Beim aktuellen iPad Pro reicht diese beispielsweise von 10 bis 120 Hz.

Wichtig ist deshalb: Ein OLED-Display bedeutet nicht automatisch, dass ein iPad auch 120 Hz oder ProMotion unterstützt.

Was würde sich gegenüber dem aktuellen iPad mini ändern?

Apple stellte das aktuelle iPad mini mit A17 Pro im Oktober 2024 vor. Es besitzt ein 8,3 Zoll großes Liquid-Retina-Display mit IPS-Technologie, einer Auflösung von 2.266 × 1.488 Pixeln und einer Bildwiederholrate von 60 Hz.

Der Wechsel zu OLED wäre bereits unabhängig von ProMotion eine sichtbare technische Veränderung.

MerkmaliPad mini (A17 Pro)iPad mini 8 (Gerüchte)
DisplaytechnologieIPS-LCDOLED
Bildwiederholrate60 Hz60 oder 120 Hz
ProMotionNeinNoch unklar
ProzessorA17 ProA20 Pro
VorstellungOktober 2024Ende Oktober 2026 erwartet

Die Angaben zum neuen Modell sind nicht offiziell bestätigt. Die technischen Daten des bisherigen Geräts stammen von Apple.

Ein OLED-Display mit 60 Hz würde zwar die Bildqualität verändern, nicht aber die maximale Bildwiederholrate.

Erst mit 120 Hz würde Apple auch bei der Darstellung von Bewegungen einen deutlichen technischen Schritt machen.

Warum 120 Hz gerade beim kleinen iPad interessant wären

Das iPad mini unterscheidet sich in seiner Nutzung von größeren Tablets. Durch seine kompakte Bauform eignet es sich besonders zum Lesen, für handschriftliche Notizen und für die mobile Nutzung.

Gerade bei diesen Anwendungen kann eine höhere Bildwiederholrate die wahrgenommene UX verbessern.

Beim schnellen Scrollen durch Webseiten oder längere Dokumente bleiben Bewegungen auf einem 120-Hz-Display häufig besser nachvollziehbar. Auch beim Zeichnen mit dem Apple Pencil kann die Darstellung geschmeidiger wirken.

Für Gaming wäre die höhere Frequenz ebenfalls interessant. Unterstützt ein Spiel entsprechende Bildraten und liefert die Hardware ausreichend Leistung, könnten bis zu 120 Bilder pro Sekunde dargestellt werden.

Allerdings sind 120 Hz nicht für jede Anwendung gleich relevant. Wer vorwiegend Bücher liest, Videos ansieht oder statische Inhalte betrachtet, profitiert möglicherweise stärker vom besseren Kontrast eines OLED-Panels als von der höheren Bildwiederholrate.

Warum Apple trotzdem bei 60 Hz bleiben könnte

Dass Apple verschiedene Prototypen testet, bedeutet nicht zwangsläufig, dass die technisch aufwendigere Variante später auch verkauft wird.

Bereits Anfang Oktober gab es Berichte, wonach das nächste iPad mini trotz OLED weiterhin auf 60 Hz setzen könnte.

Wie 9to5Mac berichtete, behauptete ein Leaker auf der koreanischen Plattform Naver, dass für die Produktion ein OLED-Panel mit LTPS-Technologie und 60 Hz vorgesehen sei.

Die Angaben sind allerdings nicht unabhängig bestätigt. Auch die bisherige Zuverlässigkeit der Quelle wird unterschiedlich bewertet.

Für Apple könnten mehrere Faktoren eine Rolle spielen. Ein Display mit 120 Hz kann höhere Anforderungen an Paneltechnik, Ansteuerung und Energieverbrauch stellen. Gleichzeitig wäre die Ausstattung ein weiterer Unterschied zwischen dem kompakten iPad mini und dem teureren iPad Pro.

Ob Apple die Produktabgrenzung tatsächlich als Grund für eine mögliche Beschränkung nutzt, ist nicht bekannt.

iPad mini 8 – A20 Pro und weitere Neuerungen erwartet

Neben dem Display gibt es weitere Hinweise auf Veränderungen bei Apples kleinstem Tablet.

Laut bisherigen Berichten könnte der A20 Pro den bisherigen A17 Pro ersetzen. Damit wäre eine neue Chipgeneration verbunden, die insbesondere für anspruchsvolle Anwendungen und Spiele zusätzliche Leistungsreserven bieten dürfte.

Auch eine veränderte Position der Frontkamera steht im Raum. Diese soll künftig auf der längeren Geräteseite sitzen, wodurch Videogespräche bei horizontal gehaltener Nutzung natürlicher wirken könnten.

Daneben wird über ein überarbeitetes Lautsprechersystem und ein wasserresistenteres Gehäuse spekuliert.

Wie deutlich die tatsächlichen Verbesserungen ausfallen, lässt sich ohne offizielle technische Angaben und unabhängige Tests noch nicht beurteilen.

Wann erscheint das iPad mini 8 und was kostet es?

Die Vorstellung des neuen iPad mini wird derzeit für Ende Oktober 2026 erwartet. In Berichten werden insbesondere der 27. und 28. Oktober als mögliche Termine genannt.

Eine offizielle Ankündigung von Apple liegt bislang nicht vor.

Auch beim Preis gibt es noch keine belastbaren Angaben. Bloomberg-Journalist Mark Gurman rechnet mit einer Preiserhöhung gegenüber dem bisherigen Modell.

Ein OLED-Panel könnte die Produktionskosten erhöhen. Ob und in welchem Umfang Apple diese Kosten an Käufer weitergibt, ist jedoch offen.

Das wäre insbesondere dann relevant, wenn das neue iPad mini zwar OLED erhält, aber weiterhin auf 60 Hz beschränkt bleibt.

Denn mit einem steigenden Preis verändern sich auch die Erwartungen an die technische Ausstattung.

Lohnt es sich, auf das iPad mini 8 zu warten?

Wer bereits ein iPad mini mit A17 Pro besitzt, muss aus heutiger Sicht nicht zwingend über einen Wechsel nachdenken. Die aktuelle Generation bietet weiterhin ausreichend Leistung für viele alltägliche Anwendungen.

Interessanter könnte das neue Modell für Nutzer älterer iPad-mini-Generationen werden.

OLED würde die Darstellung insbesondere bei kontrastreichen und dunklen Inhalten verbessern. Sollten zusätzlich 120 Hz und ein schnellerer Prozessor hinzukommen, wäre das Upgrade auch bei der Bedienung und Leistung deutlicher spürbar.

Wer unmittelbar ein kompaktes Tablet benötigt, erhält mit dem bisherigen Modell weiterhin ein funktionales Gerät. Wer dagegen gezielt auf OLED oder ProMotion wartet, sollte zunächst die erwartete Vorstellung Ende Oktober abwarten.

Fazit – OLED scheint wahrscheinlich, 120 Hz bleiben offen

Beim kommenden iPad mini zeichnet sich ein Wechsel zu OLED ab. Ob Apple gleichzeitig ProMotion mit 120 Hz einführt, ist dagegen noch nicht entschieden beziehungsweise öffentlich bekannt.

Die Unterscheidung ist wichtig: OLED verbessert vor allem die Darstellung von Farben, Schwarzwerten und Kontrasten. Eine höhere Bildwiederholrate beeinflusst dagegen unmittelbar, wie flüssig sich das Gerät bedienen lässt.

Aus meiner Sicht wäre gerade die Kombination beider Technologien interessant. Das iPad mini ist ein Gerät, das häufig direkt in der Hand gehalten und über den Touchscreen bedient wird. Entsprechend deutlich können Verbesserungen bei der Darstellung von Bewegungen ausfallen.

Am Ende dürfte jedoch nicht allein das Display entscheidend sein, sondern auch der Preis. Ein deutlich teureres iPad mini mit weiterhin 60 Hz müsste seinen Mehrwert vor allem über die übrige Ausstattung rechtfertigen.

FAQ

Bekommt das iPad mini 8 ein OLED-Display mit 120 Hz?

Apple soll sowohl OLED-Displays mit 60 Hz als auch Varianten mit 120 Hz getestet haben. Ob das nächste iPad mini tatsächlich ProMotion unterstützt, ist bislang nicht bestätigt.

Was bringt ein OLED-Display beim iPad mini?

OLED ermöglicht echtes Schwarz, höhere Kontraste und eine pixelgenaue Helligkeitssteuerung. Ob das Display zusätzlich flüssigere Animationen bietet, hängt von der Bildwiederholrate ab.

Wann erscheint das iPad mini 8?

Berichten zufolge könnte Apple das iPad mini 8 Ende Oktober 2026 vorstellen. Als mögliche Termine gelten der 27. und 28. Oktober. Eine offizielle Ankündigung steht noch aus.

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