EU-Indien-Deal nach sechs Monaten: Welche Aktien wirklich profitiert haben

Sechs Monate nach dem EU-Indien-Deal zeigt die Auswertung meiner 44 Aktien-Werte, welche Unternehmen und Branchen zugelegt haben und welche deutlich verloren haben.

Dieser Artikel hat eine Lesedauer von 11 minutes Minuten.

Auswertung europäischer Aktien sechs Monate nach dem EU-Indien-Deal mit der Performance verschiedener Branchen und Unternehmen.

Vor sechs Monaten habe ich mir erstmals angesehen, welche europäischen Aktien vom neuen Freihandelsabkommen zwischen der EU und Indien profitieren könnten. Daraus entstand eine Watchlist mit 44 Positionen aus neun Branchen.

Im ersten Teil, EU-Indien-Deal: Welche Aktien profitieren könnten?, habe ich die Unternehmen und die ursprünglichen Investmentthesen zusammengestellt.

Einen ersten Zwischenstand gab es anschließend im Artikel EU-Indien-Deal 2026: Welche Aktien bisher wirklich profitieren und wo noch Risiken liegen.

Jetzt, sechs Monate nach dem Start der Watchlist, ist es Zeit für die nächste Auswertung.

EU-Indien-Deal nach sechs Monaten: Was aus meiner Aktien-Watchlist geworden ist

Vor sechs Monaten habe ich mir angesehen, welche europäischen Aktien vom neuen Freihandelsabkommen zwischen der EU und Indien profitieren könnten. Aus den damals identifizierten Branchen entstand eine Watchlist mit 44 Positionen.

Beim ersten Update sah das Bild noch relativ freundlich aus: Agri-Food und Getränke, Maschinenbau und Transport lagen vorne, Automotive bildete bereits das Schlusslicht. Insgesamt stand die Watchlist bei +2,12 Prozent.

Sechs Monate nach dem Start ist es Zeit für den nächsten Vergleich. Und der ist interessanter, als die Gesamtperformance zunächst vermuten lässt.

Denn insgesamt steht die Watchlist jetzt bei rund +2,39 Prozent. Auf den ersten Blick hat sich also kaum etwas getan. Innerhalb der einzelnen Branchen hat sich die Lage jedoch teilweise komplett gedreht.

Eine wichtige Einschränkung: Der Deal ist noch gar nicht in Kraft

Bevor ich die Kurse vergleiche, ist eine Sache wichtig: Die Kursentwicklung lässt sich nicht einfach dem EU-Indien-Abkommen zuschreiben.

Die Verhandlungen über das Freihandelsabkommen wurden am 27. Januar 2026 abgeschlossen. Die Europäische Kommission weist jedoch ausdrücklich darauf hin, dass die veröffentlichten Texte noch einer rechtlichen Überarbeitung unterliegen und das Abkommen erst nach Unterzeichnung und den notwendigen internen Verfahren verbindlich wird. Eine formelle Unterzeichnung ist nach aktuellem Stand bis Ende 2026 vorgesehen.

Das bedeutet: Die bisherige Watchlist misst nicht, welche Unternehmen bereits von tatsächlich gesunkenen Zöllen profitieren. Sie zeigt vielmehr, wie sich Aktien entwickelt haben, die aufgrund ihrer Branchen und ihres Indien-Geschäfts grundsätzlich vom Abkommen profitieren könnten.

Genau deshalb wird der Vergleich mit zunehmender Laufzeit interessanter.

Die Branchen nach sechs Monaten

GruppeZwischenstand aus Teil 2Nach 6 MonatenVeränderung
Finanzdienstleister+0,47 %+17,61 %+17,14 PP
Agri-Food und Getränke+6,81 %+8,26 %+1,45 PP
Chemie+0,35 %+7,83 %+7,48 PP
Pharma+4,31 %+6,90 %+2,59 PP
Maschinenbau+6,66 %+5,24 %-1,42 PP
Aerospace-0,04 %+4,39 %+4,43 PP
Transport+5,37 %+2,47 %-2,90 PP
Medizintechnik+3,80 %-10,48 %-14,28 PP
Automotive-4,59 %-15,78 %-11,19 PP
Overall, alle 44 Werte+2,12 %+2,39 %+0,27 PP

Der Gesamtwert ist damit erstaunlich stabil geblieben. Die Zusammensetzung dieser Performance ist aber eine völlig andere geworden.

Im März lagen noch Maschinenbau, Transport und Lebensmittel beziehungsweise Getränke vorne. Sechs Monate nach dem Start dominieren Finanzdienstleister klar die Tabelle.

Finanzwerte werden zum stärksten Sektor

Besonders auffällig ist die Entwicklung der Finanzdienstleister. Im ersten Update lag die Gruppe gerade einmal bei +0,47 Prozent. Nach sechs Monaten sind es rund +17,61 Prozent.

Alle fünf Aktien liegen inzwischen deutlich im Plus:

  • BNP Paribas: +19,52 Prozent
  • AXA: +19,18 Prozent
  • Allianz: +17,76 Prozent
  • ING: +16,84 Prozent
  • Santander: +14,74 Prozent

Das ist eine ungewöhnlich breite Entwicklung. Im Gegensatz zu anderen Gruppen hängt das Ergebnis nicht an einem einzelnen Ausreißer.

Trotzdem wäre es falsch, daraus bereits einen Erfolg des EU-Indien-Abkommens abzuleiten. Gerade bei Banken und Versicherungen hatte ich schon im ersten Artikel darauf hingewiesen, dass mögliche Effekte stark von lokaler Regulierung, Lizenzen und tatsächlichem Marktzugang abhängen.

Solange das Abkommen noch nicht in Kraft ist, dürfte ein großer Teil der Kursentwicklung auf andere Faktoren zurückzuführen sein.

Automotive wird noch schwächer

Das genaue Gegenstück sind die Autoaktien.

Automotive lag beim ersten Zwischenstand bereits mit -4,59 Prozent auf dem letzten Platz. Inzwischen steht die Gruppe bei rund -15,78 Prozent.

Vor allem die großen Hersteller haben deutlich verloren:

  • BMW: -31,72 Prozent
  • Volkswagen: -28,20 Prozent
  • Mercedes-Benz: -19,03 Prozent
  • Renault: -14,57 Prozent

Forvia liegt sogar rund 37 Prozent unter seinem Ausgangswert.

Dass Continental mit +6,50 Prozent und Valeo mit +13,57 Prozent gleichzeitig im Plus liegen, zeigt allerdings auch hier, wie wenig sinnvoll es wäre, den gesamten Automobilsektor über einen Kamm zu scheren.

Meine ursprüngliche Annahme, dass niedrigere indische Zölle langfristig gerade für europäische Premiumhersteller interessant sein könnten, bleibt grundsätzlich bestehen. In den Kursen ist davon bisher jedoch nichts zu erkennen.

Medizintechnik dreht komplett ins Minus

Noch deutlicher ist die Veränderung bei Medizintechnik.

Beim ersten Update lag die Gruppe bei +3,80 Prozent. Nach sechs Monaten sind daraus -10,48 Prozent geworden.

Sartorius Stedim Biotech war beim Zwischenstand mit +18,40 Prozent noch einer der stärksten Titel der gesamten Watchlist. Jetzt liegt die Aktie rund 14,21 Prozent unter dem Januarwert.

Auch Siemens Healthineers kommt auf -15,27 Prozent und Philips auf -12,95 Prozent. Carl Zeiss Meditec liegt mit +0,49 Prozent praktisch unverändert.

Gerade dieses Beispiel zeigt, warum ein Freihandelsabkommen allein keine brauchbare Investmentthese ist. Branchen- und unternehmensspezifische Entwicklungen können mögliche langfristige Vorteile eines Handelsabkommens über Monate oder Jahre vollständig überlagern.

Chemie verbessert sich deutlich

In die andere Richtung bewegt sich die Chemiegruppe.

Aus +0,35 Prozent beim Zwischenstand wurden rund +7,83 Prozent.

Dabei fällt vor allem Evonik auf. Die Aktie liegt inzwischen rund 30,87 Prozent über meinem Ausgangswert und ist damit der stärkste Wert der gesamten Watchlist.

BASF kommt auf rund +6,19 Prozent, Solvay auf +4,34 Prozent und Bayer auf gut +3,4 Prozent. Covestro liegt mit rund -1 Prozent praktisch unverändert.

Auch hier handelt es sich damit nicht um eine einheitliche Branchenbewegung, sondern um eine Mischung unterschiedlich laufender Unternehmen.

Getränke bleiben stark, aber die Unterschiede werden größer

Agri-Food und Getränke gehörte bereits beim ersten Update mit +6,81 Prozent zu den stärksten Gruppen. Nach sechs Monaten sind es +8,26 Prozent.

Interessant ist allerdings die enorme Streuung innerhalb der Gruppe.

AB InBev liegt rund 26,59 Prozent im Plus, Rémy Cointreau bei +24,87 Prozent und Heineken bei +16,45 Prozent.

Gleichzeitig steht Pernod Ricard bei -12,43 Prozent und LVMH bei -14,19 Prozent.

Eine positive Gruppenperformance bedeutet also keineswegs, dass die ursprüngliche These für sämtliche Unternehmen funktioniert hätte.

Die komplette Watchlist nach sechs Monaten

Für den Vergleich verwende ich weiterhin die Kurse aus meinem ersten Artikel vom 28. Januar 2026 als Ausgangspunkt. Der zweite Wert entspricht exakt dem veröffentlichten Zwischenstand aus Teil 2 vom 2. März 2026. Der 6-Monats-Wert verwendet den Kurs vom 28. Juli 2026.

AktieStart 28.01.Zwischenstand 02.03.6 Monate 28.07.Seit Start
Evonik (EVK)12,99 EUR14,28 EUR17,00 EUR+30,87 %
AB InBev (ABI)58,00 EUR67,52 EUR73,42 EUR+26,59 %
ABB (ABBN)66,70 EUR70,24 CHF83,86 EUR+25,73 %
Rémy Cointreau (RCO)38,84 EUR40,52 EUR48,50 EUR+24,87 %
BNP Paribas (BNP)90,53 EUR91,93 EUR108,20 EUR+19,52 %
AXA (CS)38,01 EUR40,65 EUR45,30 EUR+19,18 %
Allianz (ALV)367,20 EUR372,50 EUR432,40 EUR+17,76 %
ING (INGA)24,94 EUR23,91 EUR29,14 EUR+16,84 %
Heineken (HEIA)67,34 EUR76,96 EUR78,42 EUR+16,45 %
Kühne+Nagel (KNIN)177,60 CHF181,05 CHF205,20 CHF+15,54 %
Santander (SAN)10,64 EUR10,27 EUR12,21 EUR+14,74 %
Novartis (NOVN)114,06 CHF130,16 CHF130,40 CHF+14,33 %
Valeo (FR)12,38 EUR11,77 EUR14,06 EUR+13,57 %
Safran (SAF)301,20 EUR334,20 EUR340,40 EUR+13,01 %
Airbus (AIR)192,98 EUR180,26 EUR211,75 EUR+9,73 %
Siemens (SIE)250,85 EUR238,35 EUR271,75 EUR+8,33 %
A.P. Møller-Mærsk (MAERSK-B)15.395 DKK16.955 DKK16.635 DKK+8,05 %
Roche (ROG)336,90 CHF363,30 CHF362,30 CHF+7,54 %
Atlas Copco (ATCO-A)183,20 SEK190,50 SEK196,60 SEK+7,31 %
Continental (CON)67,18 EUR70,36 EUR71,55 EUR+6,50 %
BASF (BAS)46,11 EUR47,07 EUR48,97 EUR+6,19 %
Hapag-Lloyd (HLAG)120,00 EUR137,90 EUR126,20 EUR+5,17 %
Solvay (SOLB)25,32 EUR26,46 EUR26,42 EUR+4,34 %
Bayer (BAYN, Pharma)45,49 EUR40,81 EUR47,03 EUR+3,39 %
Bayer (BAYN, Chemie)45,50 EUR40,81 EUR47,03 EUR+3,36 %
Akzo Nobel (AKZA)58,20 EUR56,06 EUR60,10 EUR+3,26 %
Sanofi (SAN)77,57 EUR81,90 EUR79,38 EUR+2,33 %
Sandvik (SAND)345,20 SEK394,00 SEK347,70 SEK+0,72 %
Carl Zeiss Meditec (AFX)28,60 EUR26,08 EUR28,74 EUR+0,49 %
Covestro (1COV)60,64 EUR60,40 EUR60,00 EUR-1,06 %
MTU Aero Engines (MTX)366,80 EUR353,40 EUR360,30 EUR-1,77 %
Thales (HO)258,10 EUR255,80 EUR249,30 EUR-3,41 %
Pernod Ricard (RI)74,00 EUR76,80 EUR64,80 EUR-12,43 %
Philips (PHIA)24,40 EUR26,48 EUR21,24 EUR-12,95 %
LVMH (MC)548,10 EUR522,00 EUR470,30 EUR-14,19 %
Sartorius (SRT3)198,15 EUR234,60 EUR170,00 EUR-14,21 %
Renault (RNO)31,78 EUR30,58 EUR27,15 EUR-14,57 %
Siemens Healthineers (SHL)42,58 EUR41,35 EUR36,08 EUR-15,27 %
Kone (KNEBV)60,70 EUR63,56 EUR51,06 EUR-15,88 %
DSV (DSV)232,00 EUR1.639,50 DKK188,20 EUR-18,88 %
Mercedes-Benz Group (MBG)57,41 EUR56,94 EUR46,49 EUR-19,03 %
Volkswagen (VOW3)102,95 EUR96,96 EUR73,92 EUR-28,20 %
BMW (BMW)86,96 EUR85,76 EUR59,38 EUR-31,72 %
Forvia (FRVIA)14,33 EUR11,45 EUR9,02 EUR-37,03 %

Die Kurse zum 28. Juli stammen aus den jeweiligen historischen Börsendaten. Beispiele dafür sind unter anderem Volkswagen, BMW, ABB, Siemens, Airbus, Safran, Sartorius, Maersk, DSV, Allianz, BNP Paribas und ING.

Hinweis zur Methodik

Es gibt zwei Besonderheiten in den bisherigen Daten.

Erstens stammt der Zwischenstand im zweiten Artikel laut dort angegebenem Datenstand vom 2. März 2026. Er liegt damit nicht exakt drei Monate nach dem Start am 28. Januar. Ich führe ihn deshalb hier bewusst als Zwischenstand und nicht als mathematisch exakten 3-Monats-Punkt.

Zweitens wurden ABB und DSV im zweiten Artikel in anderen Währungen beziehungsweise über andere Börsennotierungen dargestellt. Deshalb sind diese beiden Zwischenkurse optisch nicht direkt mit Start- und 6-Monats-Kurs vergleichbar. Für die Berechnung der aktuellen Performance habe ich wieder die Notierung aus der ursprünglichen Watchlist verwendet.

Wie in den beiden bisherigen Artikeln taucht Bayer sowohl in Chemie als auch in Pharma auf. Die Auswertung enthält deshalb 44 Watchlist-Positionen, aber 43 unterschiedliche Aktien. Diese Systematik habe ich beibehalten, damit die Gruppenwerte mit den bisherigen Updates vergleichbar bleiben.

Dividenden sind nicht eingerechnet. Es handelt sich ausschließlich um die Kursentwicklung.

Die größten Gewinner und Verlierer

Nach sechs Monaten kommen die stärksten Werte aus sehr unterschiedlichen Branchen.

Die fünf größten Gewinner meiner Watchlist sind:

  1. Evonik: +30,87 Prozent
  2. AB InBev: +26,59 Prozent
  3. ABB: +25,73 Prozent
  4. Rémy Cointreau: +24,87 Prozent
  5. BNP Paribas: +19,52 Prozent

Auf der anderen Seite stehen:

  1. Forvia: -37,03 Prozent
  2. BMW: -31,72 Prozent
  3. Volkswagen: -28,20 Prozent
  4. Mercedes-Benz: -19,03 Prozent
  5. DSV: -18,88 Prozent

Auch diese Verteilung spricht gegen die Vorstellung eines einfachen “EU-Indien-Trades”. Gewinner und Verlierer kommen aus fast allen beobachteten Branchen.

Was ich nach sechs Monaten aus dem Experiment mitnehme

Die vielleicht interessanteste Zahl bleibt für mich +2,39 Prozent.

Nicht weil +2,39 Prozent nach sechs Monaten besonders gut oder schlecht wären. Sondern weil der Gesamtwert trotz der massiven Verschiebungen innerhalb der Watchlist fast dort liegt, wo er bereits beim ersten Update stand.

Finanzdienstleister sind von +0,47 auf mehr als +17 Prozent gestiegen. Automotive ist von -4,59 auf fast -16 Prozent gefallen. Medizintechnik ist komplett ins Minus gedreht. Chemie hat sich dagegen deutlich verbessert.

Unter dem Strich heben sich diese Bewegungen fast gegenseitig auf.

Das bestätigt für mich einen Punkt aus dem ersten Artikel: Ein Handelsabkommen kann langfristig Rahmenbedingungen verändern, aber daraus lässt sich nicht automatisch ableiten, welche Aktie in den kommenden Monaten steigt.

Und momentan kommt noch etwas Entscheidendes hinzu: Das Abkommen ist noch nicht in Kraft.

Die wirklich interessante Phase beginnt deshalb erst, wenn das Abkommen unterschrieben ist, die Zollsenkungen tatsächlich greifen und Unternehmen in ihren Geschäftsberichten konkrete Effekte nennen.

Für das nächste Update interessieren mich daher weniger weitere sechs Monate Kursbewegung allein. Entscheidend wird sein, ob Unternehmen inzwischen konkrete Indien-Investitionen, zusätzliche Kapazitäten, neue Vertriebsstrukturen oder messbare Umsatzbeiträge nennen.

Dann lässt sich langsam prüfen, ob aus einer politischen Handelsstory tatsächlich eine operative Unternehmensstory wird.

Fazit und Disclaimer

Nach sechs Monaten liegt meine EU-Indien-Watchlist insgesamt bei rund +2,39 Prozent.

Das klingt unspektakulär. Die Entwicklung darunter ist es nicht.

Finanzdienstleister sind inzwischen mit Abstand die stärkste Gruppe. Automotive hat weiter verloren. Medizintechnik ist vom Plus deutlich ins Minus gedreht, während Chemie und Aerospace aufgeholt haben.

Damit bestätigt sich vor allem eines: Es gibt bisher keinen breiten “EU-Indien-Effekt” an der Börse.

Das wäre zum jetzigen Zeitpunkt allerdings auch eine gewagte Interpretation. Das Freihandelsabkommen ist noch nicht in Kraft und Aktienkurse werden von deutlich mehr Faktoren beeinflusst als von einem einzelnen politischen Abkommen.

Die Watchlist bleibt deshalb genau das, was sie von Anfang an sein sollte: ein langfristiges Experiment.

Keine Anlageberatung und keine Kaufempfehlung.

FAQ

Wie hat sich die EU-Indien-Aktien-Watchlist nach sechs Monaten entwickelt?

Die 44 Positionen der Watchlist liegen nach sechs Monaten insgesamt rund 2,39 Prozent über ihren Ausgangswerten. Hinter diesem relativ kleinen Gesamtplus stehen jedoch große Unterschiede zwischen den einzelnen Branchen.

Welche Branche hat sich nach sechs Monaten am besten entwickelt?

Finanzdienstleister sind mit rund 17,61 Prozent die stärkste Gruppe der Auswertung. Dahinter folgen Agri-Food und Getränke, Chemie sowie Pharma.

Welche Branche hat sich am schlechtesten entwickelt?

Automotive liegt nach sechs Monaten mit rund minus 15,78 Prozent am Ende der Auswertung. Auch Medizintechnik hat sich gegenüber dem ersten Zwischenstand deutlich verschlechtert.

Welche Aktien haben sich in der Watchlist am stärksten entwickelt?

Zu den stärksten Aktien nach sechs Monaten gehören Evonik, AB InBev, ABB, Rémy Cointreau und BNP Paribas.

Kann die Kursentwicklung auf das EU-Indien-Freihandelsabkommen zurückgeführt werden?

Nein. Das Freihandelsabkommen ist noch nicht vollständig in Kraft und Aktienkurse werden zusätzlich von Unternehmenszahlen, Branchenentwicklungen, Zinsen, Konjunktur und zahlreichen weiteren Faktoren beeinflusst.

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